Bild-Nr. 3061648 von Robin Hig­gins • Los Angeles
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Fehler

Feh­ler zei­gen, dass etwas fehlt — sei es Gelas­sen­heit, Kom­pe­tenz, Kraft, Lie­be, Ruhe, Ver­trau­en, Weis­heit oder Zeit. Für mich bedeu­tet ein Feh­ler, das ich im Moment etwas falsch mache oder in der Ver­gan­gen­heit etwas gemacht habe. Jeder Mensch macht Feh­ler; sie sind mensch­lich und unver­meid­lich. Manch­mal habe ich Angst vor Feh­lern und beson­ders dann, wenn ich die Kon­se­quen­zen nicht abschät­zen kann.  Vie­le Feh­ler sind kor­ri­gier­bar, doch das setzt vor­aus, dass ich über mei­ne Wor­te, mein Han­deln und mein Ver­hal­ten nach­den­ke, Feh­ler als sol­che erken­ne und offen mit ihnen umge­he. Das Erken­nen und Beken­nen der Feh­ler gehört zusam­men und zwar vor Gott, vor mir und falls mög­lich vor den betrof­fe­nen Men­schen. Nur so kön­nen Feh­ler kor­ri­giert und zukünf­tig ver­mie­den wer­den. Ein sol­cher Umgang mit den Feh­lern ist schwer und ich brau­che viel Beson­nen­heit, Durch­hal­tungs­ver­mö­gen und Geduld. Jedoch ist mei­ne Erfah­rung, dass sich die­ser Weg lohnt. Ich glau­be, dass Feh­ler dazu da sind, um an Gott abge­ge­ben und von ihm kor­ri­giert zu wer­den. [1]

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[1] Vgl. Anja Ansorg, ABC des Glau­bens, Taschen­buch 2009

Fehler dürfen sein.
Sie mach uns menschlicher
und barmherziger zueinander.

Pater Anselm Grün
aus: Leben und Beruf
© Vier-Tür­me-Ver­lag, Münsterschwarzach

Die Umgang mit Feh­lern lernen:

  • Ich betrach­te mich nicht für unfehlbar.
  • Ich ver­ste­he, dass Feh­ler zum Leben und zum Mensch­sein dazu gehören.
  • Ich erken­ne und beken­ne mei­ne Fehler.
  • Ich kor­ri­gie­re mei­ne Feh­ler, wenn es mög­lich ist.
  • Ich bin um Wie­der­gut­ma­chung bemüht.

Mit dem guten Umgang der Feh­ler ver­wand­te Tugenden:
Gerech­tig­keit, Beson­nen­heit, Demut, Weis­heit und Klugheit,

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Bild­nach­weis:
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