Abgrenzung

Abgrenzung

Die mei­sten Men­schen neh­men aktiv an ihrer Umwelt teil und vie­le schau­en abends die Nach­rich­ten aus Nah und Fern. Unser Leben ist jedoch von einem Wech­sel­spiel zwi­schen Nähe und Distanz gere­gelt, wobei die Kunst dar­in besteht, sich lie­be­voll zu distan­zie­ren und abzu­gren­zen. Wir kön­nen nicht bei allem mit dabei sein und uns zu allem unse­re Gedan­ken machen. Unse­re Grund­hal­tun­gen und Gedan­ken bestimm­ten unse­re Gefüh­le und oft­mals ist es rat­sam eine Distanz zu bewah­ren. Es ist eine Fra­ge der Selbst­für­sor­ge sich nicht über­all ein­zu­mi­schen, somit per­ma­nen­te Gefühls­schwan­kun­gen zu ver­mei­den und letzt­lich eine inne­re Ruhe sowie einen inne­ren Frie­den zu fin­den.[1]

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[1] Vgl. Ste­fan Pfeif­fer, Die Logik des Ver­lie­rens: Wege aus der Opfer­rol­le, Books on Demand, 1. Auf­la­ge 2014
Ste­fan Pfeif­fer, gebo­ren 1967 in Hat­tin­gen, Psych­ia­trie-Erfah­re­ner, schreibt seit zehn Jah­ren Selbst­hil­fe­tex­te für den „Laut­spre­cher“

Man muss lernen, nein zu sagen.
Das nützt einem mehr,
als Latein lesen zu können.

Charles Had­don Spur­ge­on
(1834 — 1892)

Lernen sich richtig abzugrenzen:

  • Ich mach mir nicht zu allem mei­ne Gedan­ken und mische mich nicht über­all ein.
  • Ich muss nicht immer dane­ben ste­hen blei­ben, wenn … (bit­te selbst fort­set­zen)
  • Ich blei­be bei mir und fin­de zur inne­ren Ruhe.

Der Abgrenzung verwandt:

Distanz bewah­ren und NEIN sagen

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Bild­nach­weis:
Bild-Nr. 3079071 von Robin Higgins, Los Ange­les
zuge­schnit­ten und bear­bei­tet, Pixabay

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