Selbsterkenntnis

Selbst­er­kennt­nis ist die Beob­ach­tung des eige­nen Ver­hal­tens im All­tag sowie die Selbst­re­fle­xi­on, das Nach­den­ken über sich selbst und das kri­ti­sche Hin­ter­fra­gen des eige­nen Den­kens und Han­delns. Es ist das Erken­nen, wer bin ich, was moti­viert mich und wie bewe­ge ich mich mit Ent­schei­dun­gen und Hand­lun­gen. Es geht bei der Selbst­er­kennt­nis auch um das Erken­nen der eige­nen Kon­di­tio­nie­run­gen und Res­sour­cen. Mög­lich­kei­ten der Selbst­er­kennt­nis sind u.a. die Selbst­be­ob­ach­tung, das Beob­ach­ten ande­rer Men­schen, über die Rück­mel­dun­gen ande­rer und durch kör­per­ori­en­tier­te Metho­den sowie medi­ta­ti­ve Prak­ti­ken. [1]

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[1] Vgl. Ronald Schnet­zer, Acht­sa­me Selbst­er­kennt­nis, Work-Life-Balan­ce kom­pakt und ver­ständ­lich,
Sprin­ger Gab­ler Ver­lag

In der Selbsterkenntnis
liegen alle Tugenden für den Einzelnen
und alle Heilmittel für die Menschheit.

Hein­rich Hans­ja­kob
(1837 — 1916)

Selbst­er­kennt­nis­se trai­nie­ren:

  • Ich beob­ach­te mich selbst und lege Wert auf
    die Beob­ach­tun­gen und Mei­nun­gen der ande­ren.
  • Ich bin bereit mich und mein Han­deln sowie
    mei­ne Ent­schei­dun­gen kri­tisch zu hin­ter­fra­gen.
  • Ich neh­me mir täg­lich die Zeit zur Refle­xi­on und Medi­ta­ti­on.

Der Selbst­er­kennt­nis ver­wand­te Tugen­den:
Demut, Selbst­wahr­neh­mung, Klar­heit & Ein­sicht

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Bild­nach­weis:
© Micha­el Vogt, Holz­buch­sta­ben, 2020-02-18

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