Geduld

Geduld ist die Fähig­keit abwar­ten zu kön­nen und wid­ri­ge Lebens­um­stän­de aus­zu­hal­ten. [1] Wir benö­ti­gen Geduld, um den Pro­zes­sen im Leben zu ver­trau­en und zu hof­fen, dass am Ende alles gut wird. [2] Doch gera­de in schmerz­haf­ten Situa­tio­nen, die wir nicht so schnell ver­än­dern kön­nen, brau­chen wir ein gedul­di­ges Aus­har­ren. Wobei Geduld nicht heißt, sich par­tout zu arran­gie­ren und fau­le Kom­pro­mis­se ein­zu­ge­hen. In der Geduld steckt die Kraft, auf Ver­än­de­rung und Ver­wand­lung. Und in der Geduld hat die Zeit ihren Platz, die wir uns und den ande­ren schen­ken, damit etwas gedeiht und sich etwas wan­deln kann. [3]

[1] Vgl. www.wiki.yoga-vidya.de
Haus Yoga Vidya, Yoga­weg 7, 32805 Bad Mein­berg, Tel. 05234–870

[2] Vgl. TUGENDKARTEN zum Nach­den­ken, The Vir­tu­es Pro­jekt TM
www.virtuesprojekt.at und www.shirapublishing.com

[3] Zit. Pater Anselm Grün, 50 Engel für das Jahr, Inspi­ra­ti­ons­buch,
Her­der Ver­lag Frei­burg im Breis­gau, 32. Auf­la­ge 2006, Sei­te 19 ff.

An der Grenze der Geduld beginnen die Konflikte.

Oscar Wil­de (1854 — 1900)

Sich in Geduld trai­nie­ren:

  • Ich ver­traue dar­auf, dass mein Leben sich so ent­fal­tet, wie es sein soll.
  • Ich gehe nach­sich­tig mit mei­nen und den Feh­lern der ande­ren um.
  • Ich akzep­tie­re Din­ge, die nicht in mei­ner Macht ste­hen mit Fas­sung und Humor.
  • Ich nut­ze bewusst die all­täg­li­chen Situa­tio­nen, um die Geduld zu trai­nie­ren und zu kul­ti­vie­ren.

Der Geduld ver­wand­te Tugen­den:

Hoff­nung & Zuver­sicht, Lang­mut & Sanft­mut, Stand­fe­stig­keit & Tap­fer­keit

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Bild­nach­weis:
Bild-Nr. 592780 von Hans Brax­mei­er  •  Neu-Ulm
zuge­schnit­ten und bear­bei­tet, Pixabay

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